Ein einzigartiges Konzept


Stellen sie sich vor sie gehen an Bord einer Yacht die so aussieht wie ein Formel 1 Rennwagen, sie sitzen bequem in einem Cockpit mit Sportlenkrad, haben vor sich einen Kompass und ein batteriebetriebenes GPS, rechts eine Konsole mit drei umlegbaren Hebeln von welchen aus sie drei Flügelsegel, ähnlich den Flügeln eines Segelflugzeuges mit ausfahrbaren Klappen, bedienen.

Sie schließen die Cockpitfenster über sich, sind dadurch geschützt vor Wind, Regen und Sonne, und alles was sie tun müssen um auszulaufen ist die Leinen loszumachen, und die drei Hebel auf ihrer Konsole umzulegen, um mit 15-20 Knoten (30-40 km/h) über die See zu gleiten – und das alles ohne Motor und Elektrik, ohne teures Yachtzubehör und ohne Stress, nur durch die Kraft des Windes.

PEGASUS ist ein Flügelsegel-Trimaran, ausgestattet mit der neuersten technologischen Erfindung der Fügelsegel und einer visionärern Technologie macht es den Pegasus-Trimaran einzigartig.

Die neuartige Konstruktionsweise


Die Flügelsegel sind so konstruiert dass sie sich gleich Windfahnen immer in den Wind stellen, also egal wohin das Boot gesteuert wird, immer den optimalen Anstellwinkel zum Wind einnehmen, nämlich 15°. Sind die Flügel auf „neutral „ gestellt“ liefern sie keinen Vortrieb und das Boot bleibt ohne Antrieb stehen. Die Profilmasten sorgen für den geringsten Windwiderstand.

Drei Flügelsegel ergeben nun ein Dreigang-Getriebe, also drei Geschwindigkeiten.

Fahren sie nun die Klappen der Flügel aus, wird Vortrieb erzeugt, das Boot dreht sich praktisch unter den Flügeln wohin es gesteuert wird, und die Flügelsegel bleiben konstant zur Windrichtung stehen. Sie können sowohl rückwärts fahren, als auch das Boot um die eigene Achse drehen.

Seit der 90er Jahre hat sich der Markt und die Akzeptanz des Flügelsegel-Konzepts sehr verändert. Mittlerweile ist der neue Americans-Cup Gewinner ein Flügelsegel-Trimaran

Unterwasserschiff


Das aerodynamische Design des Kajütdaches hilft der Windkraft am Flügelsegel anzusetzen. Die vollautomatischen Flügel ermöglichen freie Richtungsänderung ohne Nachstellen der Segel.

Vorliegende Konstruktion ist eine Abwandlung des V-Spants mit einem verbreiterten Kiel aus Vollholz, welcher das Boot leichter zum surfen bringt und etwas mehr Innenraum zulässt.

Das Längen-Breitenverhältnis liegt bei 1:10, das ergibt einen extrem schlanken Rumpf, dadurch entfällt die Notwendigkeit für Schwert und Schwertkasten.

Beide Amas (Ausleger) liegen im Wasser, der Trimaran fährt auf drei Rümpfen, die Amas sind kleiner weil die geringe Masthöhe mehr Stabilität erzeugt, dadurch bleibt die benetzte Oberfläche gleich und das Boot sitzt fest am Wasser auf, ohne zu krängen und ohne zu schlagen.

Cockpit und Kabine


Einteilung in Schlaf- und Wohnbereich, Cockpit und Pantry, Lagerraum und WC.

Stehhöhe im Pantrybereich.

Steuerkonsole ähnlich einem Sportwagen.

Im Vergleich zu anderen Booten ist weniger Wohnbereich vorhanden; andererseits ergeben sich dadurch mehrere Vorteil, nämlich geringeres Gewicht, bessere Performance, weniger Baukosten und Bauzeit.

Zentrales Cockpit am Gewichtsschwerpunkt der Lateralfläche. Die automatische Steuerung und die Klappensteuerung der Flügelsegel werden von hier aus vorgenommen.

Pedalantrieb


Die V-Spant Konstruktion mit flachem Kiel ermöglicht das Schneiden durch die Welle und erhöht die Surf-Eigenschaft.

Durch den Pedalantrieb können sowohl die Schiffsschrauben als auch die Ankerwinde angesteuert werden. Der Pedalantrieb erleichtert die Fahrt bei Flaute und beim Hafenmanöver. Durch den V-Spant und die Flügelsegel ergeben sich Am-Wind-Eigenschaften von 30°. Statt teurer Yachtelektronik gibt es Solarlampen und batteriebetriebene Navigation. Nähere Einzelheiten zu dem von mir entworfenem Antrieb gebe ich gerne in mündlicher Form.

Flügelsegel


Starre Flügelsegel mit ausfahrbaren Klappen – 360° rotierend.

Die Segel funktionieren wie Windfahnen welche immer in den Wind

gerichtet sind. Durch das Anstellen der Klappen wird der Flügel 15° zum Wind gestellt und liefert Vortrieb. Im Hafen oder bei Sturm können sie einfach auf Neutral gestellt werden, oder abgenommen werden. Sie können sowohl rückwärtsfahren als auch ihr Boot um die eigene Achse im Kreis drehen.

Ein Flügelsegel bietet 100% mehr Auftrieb als ein Tuchsegel, steht immer im optimalen Winkel zum Wind und verliert auch bei wenig Wind nie seine ideale Form.

Durch die geringe Masthöhe ergibt sich ein niederer Segeldruckpunkt, dadurch erhöht sich die Stabilität der Yacht, gleichzeitig sinkt der Krängungswinkel und es verbessern sich die „Am Wind–Eigenschaften“.

Drei Flügelsegel mit 380° Wendefreiheit, werden in die Mastkonstruktion eingesetzt.

Anstatt wie bisher einen toten Winkel von 120°, haben sie nun 60°, anstatt eines Mastes mit 14m Höhe, haben sie 3 Masten mit 4m Höhe, anstatt den 70 m2 Tuchsegel haben sie 3 mal 10m2 Flügelsegel, anstatt 5t Gewicht haben sie 1t, anstatt einer Menge Probleme haben sie eine Menge Spaß.

HARD FACTS

Länge: 8 m
Breite: 6 m
Höhe: 2.10 m
Tiefgang: 0,5 m
Gewicht: 550 kg

  • Connector.

    Flügel statt Tuchsegel

    Ein Flügelsegel bietet 100% mehr Auftrieb als ein Tuchsegel, steht immer im optimalen Winkel zum Wind und verliert auch bei wenig Wind nie seine ideale Form.

  • Connector.

    Geringe Masthöhe

    Durch die Effektivität der Flügelsegel wird der Segelschwerpunkt so niedrig gesetzt dass sich die Masthöhe halbiert, und dadurch das Boot fast nicht mehr krängt.

  • Connector.

    Kein Motor, keine Elektrik, keine Hydraulik

    Pedalantrieb - solargesteuerte Beleuchtung und automatische Steuerung ersparen Anschaffungs- und
    Instandhaltungskosten.

  • Connector.

    Keine Winschen, kein Tauwerk, keine Wanten

    Die Flügelsegel stehen gleich Windfahnen im Wind, sind unverstagt und rotieren 360°.

  • Connector.

    Kein Schwert und Schwertkasten

    Das Längen-Breitenverhältnis liegt bei 1:10, das ergibt einen extrem schlanken Rumpf, dadurch entfällt die Notwendigkeit für Schwert und Schwertkasten.

  • Connector.

    Stitch and Glue - Baumethode

    Dadurch definiert sich die Rumpfform während der Bauphase und der Bauplan beschränkt sich auf wenige Daten.